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Überflieger aufgepasst: Der Pumppark Emmen ist ready!


Die Bauarbeiten haben vor allem aufgrund der nassen Witterung deutlich länger gedauert als ursprünglich geplant. Umso grösser war die Freude aller Beteiligten und Rollsportbegeisterten: Der Pumppark Emmen wurde am 26. September 2021 offiziell eröffnet. Über 600 Erwachsene und nochmals so viele Kinder feierten Emmens neuestes Freizeitsport-Angebot, das alles bietet, was ein Rollsportherz begehrt.

Autorin: Sina Staubli

«Wir sind überwältigt und zufrieden. Die Geduld und die lange Arbeit haben sich mehr als gelohnt.» Der Verein Pumppark Emmen unter dem Präsidenten Martin Weber eröffnet die neue Freizeitanlage. (Bild: Christian Wuillemin)

Schon von Weitem war die Freude neben dem Themenspielplatz oberhalb der Mooshüsli-Badi zu hören. Um 11 Uhr wurde sie auch sichtbar: Das Absperrband war durchgeschnitten und es ging los. Zuerst zeigten Profis beim Showfahren, wie eindrücklich Sport auf Rollen und Rädern ist. Die Schweizer Meister im BMX- sowie Downhill-Fahren bewiesen ihr Können und sorgten für staunende Gesichter.

Hohen Besuch gab es auch von der Gemeinde Emmen: Gemeinderat Patrick Schnellmann richtete dankende Worte an das Pumppark-Team und alle Involvierten. Und weil der Themenspielplatz gleichentags sein Sommerfest feierte, war auch für das kulinarische Wohl und die musikalische Unterhaltung wunderbar gesorgt. Die Sorge um das Wetter war unbegründet – die Wolken liessen alle glücklich unverregnet die Feierlichkeiten geniessen.

Für alles, was Räder hat

Der Pumppark ist mit dem Bike, BMX, Skateboard, Mini-Rollen, Scooter oder auf Inlineskates befahrbar. Ein entsprechend vielseitiges Bild zeigte sich auch vor Ort. Jegliche Formen von Rollen und Rädern waren in Fahrt. Besonders viele Jungs im Alter von ca. 8 bis 16 Jahren mit ihren Scootern standen in Action. Eine Mutter stellte aber begeistert fest: «Es kann wirklich jeder dabei sein. Der Pumppark bringt die Leute wieder näher zusammen.»

Dank der Stiftung «Denk an mich» ist der Zugang zum Pumppark barrierefrei und somit für alle gegeben. Und welche eindrücklichen Tricks mit dem Rollstuhl möglich sind, das lässt Showfahrer Emi­glio Pargäzi in bleibender Erinnerung für die Teilnehmenden.

«Es ist einfach super. Es gibt kein anderes Wort dafür – höchstens ‹übersuper›.»


Pumppark Ranger Seppi

Friedliches Flair

Viele Rollsportbegeisterte sind fasziniert davon, wie hilfsbereit und offen die Menschen hier sind. Kinder schauen zueinander, sozialisieren sich und geben Obacht aufeinander – es sei mehr als einfach ein Pumppark. Der 91-jährige Pumppark-Ranger Seppi schaut zukünftig dennoch einige Stunden am Tag für Ordnung auf dem Park. Er freut sich unglaublich auf seine neue Aufgabe: «Es ist einfach super. Es gibt kein anderes Wort dafür – höchstens 'übersuper'.» Genauso super sei auch die Besuchendenzahl der Eröffnungsfeier, bestimmt auch dank Seppi: «Seit ich das Eröffnungsdatum wusste, habe ich allen – und damit meine ich wirklich allen – davon erzählt.»

Viel Lob für die Anlage

Surfskater Christian Scherrer lobt die Anlage in den höchsten Tönen: «Als ich hierhin gekommen bin, ist mir der Kiefer heruntergefallen.» Er hat in anderen Ländern schon vieles gesehen, dieser Pumppark sei aber vom Niveau her in der Liga «Venice Beach». Auch die junge Skateboarderin Sophie fügt an: «Der Park ist extrem vielseitig und ich kann viele Variationen fahren. Besonders die erhöhten Plattformen sind cool.» Neben den verschiedenen Lines auf dem Haupttrack wird auch der abgetrennte Kids-Track sehr geschätzt. Es lässt sich festhalten: Die 45 LKWs haben ihre 1000 Kubikmeter Material bedürfnisgerecht verbaut.

Naher und belebter Treffpunkt

Igor Trninic, Leiter Bereich Sport bei der Gemeinde Emmen, freut sich, durch den Pumppark Leben entfacht zu haben: «Der Platz ist nun ein belebter und aktiver Treffpunkt für verschiedenste Generationen.» Auch die Besuchenden Luc, Andrin, Jan, Malik und Louis schätzen es, dass der Pumppark so nahe bei ihrem Zuhause ist. Sie können spontan hingehen und kennen wahrscheinlich immer jemanden. Somit verabschieden sich die Freunde untereinander: «Ciao, bis morgen!»

«Der Park ist extrem vielseitig und ich kann viele Variationen fahren. Besonders die erhöhten Plattformen sind cool.» Sophie, junge Skateboarderin. (Bild: sst)

Sichtliche Vorfreude auf viele coole Stunden auf dem neuen Pumppark. (Bild: Maira Weber)

Emilia, Sophie und Kim (Bild: sst)

«Wirklich super gemacht! Das ist Luxus für Emmen und die Umgebung – auch für jung gebliebene Peter Pan’s wie mich.» Christian Scherrer, Surfskater und Snowboarder seit der ersten Stunde. (Bild: sst)

«Ich habe schon immer riesig Freude gehabt, dass es in Emmen bald einen Pumppark gibt, und habe das Projekt schon von Anfang an mitverfolgt.» Mauro, junger Dirt-Bike-Fahrer. (Bild: sst)

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