Nachrichten


Entlang der Seetalstrasse soll die Verkehrssicherheit erhöht, die Erreichbarkeit sichergestellt und der Verkehrsfluss verbessert werden. Das fachlich beste Mittel zum Zweck: ein Betriebs- und Gestaltungskonzept. (Bild: Gemeinde Emmen)

Umfahrung Emmen Dorf ist vom Tisch

Die Verkehrssituation entlang der Seetalstrasse ist unbefriedigend. Mittels einer Zweckmässigkeitsbeurteilung haben der Kanton Luzern und die Gemeinde Emmen deshalb in einem dreiphasigen Prozess verschiedene Optimierungsvarianten geprüft. Nun liegt das Ergebnis vor – und mit ihm das definitive Aus für eine Umfahrungsstrasse im Gebiet.

Optimierung im Bestand statt Neubau einer Umfahrungsstrasse: So liesse sich in Kürze das Fazit aus der Zweckmäs-sigkeitsbeurteilung (ZMB) Umfahrung Emmen Dorf ziehen. «Wir haben alle erfolgversprechenden Varianten eingehend untersucht», resümiert Kantonsingenieur Gregor Schwegler, «und sind dabei zum Schluss gekommen, dass die Variante ‹Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) lang› die aus fachlicher Sicht beste Va­riante ist, um die Gesamtsituation entlang der Seetalstrasse zu verbessern.»

Tatsächlich ist bei der Variante «BGK lang» nicht nur der Gesamtnutzen am grössten, sie ist zudem bautechnisch machbar und die eingesetzten Kosten für eine Optimierung im Bestand sind vertretbar. Die Umfahrungslösungen auf der anderen Seite haben in den Nutzwertanalysen und insbesondere in der Kosten-Wirksamkeits-Analyse schlechter abgeschlossen, weshalb sie definitiv vom Tisch sind.

«Wir sind erfreut darüber, dass nun endlich Klarheit herrscht und wir wissen, wie es weitergeht», sagt Josef Schmidli, Direktor Bau und Umwelt der Gemeinde Emmen. «Mit der Bestvariante ‹BGK lang› und der damit einhergehenden Optimierung im Bestand und dem Verzicht auf eine Umfahrung werden die unterschiedlichsten Bedürfnisse einer breiten Mehrheit am besten erfüllt.» (jse/pbu)

Einladung zum Informationsanlass

Der Kanton Luzern und die Gemeinde Emmen stellen am 20. Oktober 2021 ab 19 Uhr im Restaurant Schlemmerei (Emmenfeld) die aus fachlicher Sicht beste Variante vor. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen teilzunehmen. Es gilt Covid-Zertifikatspflicht.

Das Angebot «Familien-Spielzeit im Winter» knüpft an den Erfolg von «Spieltraum» an und bietet jungen Familien aus Emmen im Winter einen Ort, um gemeinsam Zeit zu verbringen und andere Familien kennen zulernen. (Foto: zvg)

Es wird weitergeträumt

Die Beziehung zum Kind spielerisch stärken, Kontakte zu anderen Familien knüpfen und dabei von fachlicher Beratung profitieren? Beim «Spieltraum» im Rüeggisingen-Schulhaus war all dies während der Sommermonate wöchentlich Programm. Die wärmste Zeit des Jahres ist vorbei, doch der Traum vom Spielen noch nicht: Mit dem neuen Angebot «Familien-Spielzeit im Winter» geht es auch während der kalten Wintermonate spielerisch weiter.

Der «Spieltraum» war ein voller Erfolg. Das Angebot, das die frühe Förderung der Gemeinde Emmen gemeinsam mit dem Verein «Spieltraum» dieses Jahr zum ersten Mal durchführte, stets gut besucht. Fast 20 Familien waren am Freitagnachmittag jeweils auf dem Schulhausplatz Rüeggisingen anzutreffen. Unter der Anleitung von zwei Animatorinnen wurde gespielt, gebastelt und gemeinsam Neues ausprobiert.

Ein neues Angebot

«Die Resonanz war sehr positiv. Die Eltern schätzten das niederschwellige Angebot sowie den Austausch mit Fachpersonen und anderen Familien», erzählt Jenny Duss, Fachperson Frühe Förderung der Gemeinde Emmen. Zu den Spielanimatorinnen und der Frühen Förderung gesellten sich nach den Sommerferien die Schuldienste und die Mütter- und Väterberatung. Letztere bot während des «Spieltraums» im Hüslerhuus kostenlose Beratungen an.

Das überaus positive Feedback der Eltern sowie das Engagement der Mütter- und Väterberatung seien die treibenden Faktoren für die Gründung des neuen Angebots «Familien-Spielzeit im Winter», welches am 20. Oktober 2021 beginnt. «Wir wollen den Familien auch im Winter einen Ort bieten, wo sie untereinander Kontakte knüpfen können», erklärt Duss. Die Vernetzung im Quartier und der Abbau von Anonymität seien wichtige Ziele des Angebots. Doch im Zentrum stehe die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Die Eltern werden animiert, sich im Spiel mit dem Kind stärker einzubringen und dabei unterstützt die Bedürfnisse des Kindes besser wahrzunehmen. (lbr)

«Familien-Spielzeit im Winter»

Sie wollen Kontakte zu anderen Familien knüpfen? Intensive Eltern-Kind-Zeit ­erleben? Und von der Beratung durch kompetente Fachpersonen profitieren?

Wie bisher ist die Väter- und Mütterberatung während des Angebots für Ihre Fragen da und bietet persönliche Beratungen im Hüslerhuus. Für die Familien-Spielzeit melden Sie sich telefonisch an unter 041 450 05 29. Das Angebot «Familien-Spielzeit im Winter» findet vom 20. Oktober bis am 15. Dezember 2021, jeweils am Mittwochmorgen, von 9 bis 11 Uhr, in der Spielgruppe «Muuseloch», auf dem Schulareal Rüeggisingen statt.

Weitere Informationen zur Familien-Spielzeit finden Sie unter:

Das Angebot der Suchtfachstelle «Klick» dreht sich um Themen wie Alkohol, digitale Medien, Glücksspiel, Gamen, Medikamente, Tabak, Sex/Pornografie und Kaufen. (Bild: zvg)

Fertig lustig?

«Klick» (ehemals SoBZ Luzern) heisst die Fachstelle für legales Konsum- und Suchtverhalten für erwachsene Emmerinnen und Emmer. Direktbetroffene, Angehörige, Arbeitgebende, Bezugspersonen und Fachleute können sich kostenlos beraten oder coachen lassen.

Verhaltensweisen können durch Gewöhnung einen «Autobahneffekt» im Gehirn erzeugen, der nicht so leicht zu ändern ist. Manche Menschen stellen sich dann die Frage: Bin ich / ist mein Partner / mein Sohn / meine Mutter süchtig? Muss oder kann ich etwas dagegen unternehmen oder wie kriege ich das wieder in den Griff?

Viele denken beim Thema Suchtberatung: Wenn ich dorthin gehe, dann ist fertig lustig. Kein Cüpli, kein Gamen, kein Shoppen, kein Vergnügen mehr, nur noch Moralpredigten. Oft sind die Ratsuchenden überrascht und erleichtert, wenn sie das Gegenteil erfahren und feststellen, dass ihre Sorgen und Bedenken von den Fachpersonen ernst genommen werden. Abstinenz muss nicht immer das anzustrebende Ziel sein.

Keine Patentrezepte

Kommt jemand freiwillig zur Fachstelle, kann selbst entschieden werden, wie lange, mit welchem zeitlichen Abstand und wofür die Gespräche genutzt werden sollen. Oft gelingt das Erreichen der Ziele nicht auf Anhieb. Aber Hand aufs Herz: Wer schafft es denn immer gleich, sein Verhalten zu ändern? Die Beratungen finden vor Ort, per Video oder via Homepage anonym per Mail statt. Aktuelle Informationen finden sich auf der Webseite. (PD/pbu)

image

Spannendes Ausbildungsangebot bei der Gemeinde Emmen? Definitiv! Besuche uns an der Zebi und überzeuge dich selbst. (Bild: lbr)

Mit der Gemeinde Emmen in die Zukunft

Du möchtest innovative Unternehmen kennenlernen, suchst eine passende Weiterbildung oder eine interessante Lehrstelle? An der Zentralschweizer Bildungsmesse Zebi wirst du bestimmt fündig. Am Stand der Gemeinde Emmen zum Beispiel. Als Teil von LUnited ist Emmen dieses Jahr zum ersten Mal mit von der Partie. Komm vorbei und überzeuge dich vom spannenden Ausbildungs­angebot.

Vom 11. bis am 14. November 2021 können Lehr- und Lerninteressierte an der Zebi Berufe und potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber kennenlernen. Dieses Jahr ist erstmals LUnited, das Lehrstellen-Netzwerk von 14 Luzerner Gemeinden, mit dabei – und damit auch die Gemeinde Emmen. «Es ist eine grosse Chance, dass wir unser Ausbildungsangebot an der Zebi präsentieren dürfen», freut sich Nadja Riande, Berufsbildnerin bei der Gemeinde Emmen.

Unter total 155 Lehrstellen in 13 Berufen findest auch du bei LUnited deinen Traumberuf. Ob im Büro oder in einem handwerklichen Bereich – deine Lehre bei einer Luzerner Gemeinde ist abwechslungsreich, vielfältig und spannend. «Die Wertschätzung, die man für die eigene Leistung bekommt, macht das Arbeiten bei der Gemeindeverwaltung besonders schön», betont etwa David Feierabend, der erst kürzlich seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt bei der Gemeinde erfolgreich abgeschlossen hat (vgl. Emmenmail September 2021).

Du möchtest mehr erfahren? Dann besuche uns vom 11. bis 14. November 2021 an der Zebi, in der Halle 2 / A 2015 am LUnited-Stand der Messe Luzern. (lbr)

LUnited

Weitere Infos zum Ausbildungsangebot von LUnited findest du unter www.lunited.ch. Wer mehr über die Lehre bei der Gemeindeverwaltung Emmen erfahren möchte, wird unter emmen.ch/arbeitgeberingememmen fündig.

Unterwegs am Seetalplatz (v.l.): Gemeinderat Josef Schmidli, Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Gemeindepräsidentin Ramona Gut-Rogger und Regierungsrat Fabian Peter. (Bild: zvg)

Bundesrätlicher Besuch am Seetalplatz

Bundesrätin Simonetta Somma­ruga ist am 9. September 2021 an den Seetalplatz gereist, um der Öffentlichkeit den Zweck von Verkehrsdrehscheiben näherzubringen. Mit Unterzeichnung der «Erklärung von Emmenbrücke» hat die Verkehrsministerin gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Kantonen und Gemeinden die Förderung ebensolcher Verkehrsdrehscheiben bekräftigt.

Für ein optimales Mobilitätsangebot der Zukunft soll die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung noch gezielter aufeinander abgestimmt und sogenannte Verkehrsdrehscheiben geschaffen werden. Mit der Unterzeichnung der «Erklärung von Emmenbrücke» wurde dieses Bekenntnis am Seetalplatz bekräftigt. Bundesrätin Simonetta Sommaruga wählte Emmenbrücke für diesen symbolischen Akt nicht zufällig aus: Sie erachtet den Bushub mit der Anbindung an die Bahn und Sharing-Angebote als gelungenes Beispiel. «Es ist wichtig, solche Drehscheiben für die Bevölkerung attraktiv zu gestalten», hält die Verkehrsministerin im Rahmen ihres Besuchs fest.

Vorbild Seetalplatz

Verkehrsdrehscheiben liefern einen wichtigen Beitrag zur Erreichbarkeit von Agglomeration und Städten (vgl. Kasten). Sie optimieren die Übergänge zwischen den lokalen und regionalen Verkehrsnetzen sowie zwischen Nationalstrassen und dem öffentlichen Verkehr. Die Funktion von Verkehrsdrehscheiben beschränkt sich indes nicht auf eine gute und schnelle Erreichbarkeit oder den unkomplizierten Umstieg. Im Rahmen grossräumiger Planungen – wie die laufende Umgestaltung des Seetalplatzes – können Verkehrsdrehscheiben die Entwicklung von neuen Arbeits- und Wohnstandorten unterstützen.

«Man kann dort auch einkaufen, es gibt Schulen und Arbeitsplätze», betont Bundesrätin Sommaruga diesbezüglich. In dieser Hinsicht sei Emmenbrücke mit dem geplanten kantonalen Verwaltungsgebäude am Seetalplatz, der Hochschule für Design & Kunst und weiteren vorgesehenen Bauprojekten in der Nähe vorbildlich.

Gemeinsam vorantreiben

Wichtig für eine optimale Entwicklung von Verkehrsdrehscheiben ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Staatsebenen. Deshalb bekräftigen Bund, Kantone, Städte und Gemeinden in der «Erklärung von Emmenbrücke» ihre Absicht, das Programm Verkehrsdrehscheiben weiter voranzutreiben. Der Bund schafft die fachlichen Fördergrundlagen. Er richtet seine Infrastrukturinstrumente verstärkt auf die Belange von Verkehrsdrehscheiben aus. Die Kantone, Agglomerationen, Städte und Gemeinden kümmern sich in Zusammenarbeit mit dem Bund um die Ausarbeitung räumlich abgestimmter Konzepte und um die Umsetzung beispielhafter Projekte. (PD/pbu)

Programm Verkehrsdrehscheiben

Rund 20 Prozent aller Pendlerwege haben ihren Ursprung im Umland von Agglomerationen, was zu einer hohen Belastung von Schiene und Strasse führt. Im Jahr 2020 wurde auf Initiative von Bundesrätin Simonetta Sommaruga gemeinsam mit dem Schweizerischen Städteverband und der Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz der Kantone das Programm Verkehrsdrehscheiben ins Leben gerufen. Ziel von Verkehrsdrehscheiben ist es, städtische und ländliche Räume noch besser miteinander zu verknüpfen und eine zukunftsweisende Siedlungsentwicklung zu unter­stützen. Weitere Informationen unter are.admin.ch/verkehrsdrehscheiben.

Wer Foodwaste vermeidet, schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. (Bild: zvg)

Ökotipp - 8 Tipps für weniger Foodwaste

Bestimmt kennen Sie das: Sie haben viel eingekauft, sind dann eingeladen oder gehen auswärts essen. Überschüssige Lebensmittel bleiben liegen, vergammeln und wandern schliesslich in den Abfall.

Leider geht jedes dritte Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren. Das fängt bei der Landwirtschaft an: Ein Teil der produzierten Lebensmittel entspricht den Normanforderungen nicht und wird aussortiert. Ein Drittel geht bei den Endkonsumenten verloren. Das entspricht im Schnitt 600 Franken pro Haushalt und Jahr. Das ist nicht nur finanziell unsinnig, sondern auch ökologisch und ethisch. Jede und jeder kann zu weniger Foodwaste beitragen.

  1. kleinere Mengen einkaufen, dafür häufiger
  2. mit Resten kreativ kochen
  3. Reste ins Büro oder auf den Ausflug usw. mitnehmen
  4. bei abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum: sich auf die eigenen Sinne verlassen und schauen, riechen und schmecken
  5. das First-in/First-out-Prinzip anwenden: neue Lebensmittel nach hinten, ältere nach vorne legen und zuerst aufbrauchen
  6. durchsichtige Behälter verwenden, damit Reste sichtbar bleiben
  7. einfrieren, was nicht sofort gebraucht wird
  8. Lebensmittel verschenken bzw. öffentlichen Kühlschrank nutzen

Weniger weggeworfene Lebensmittel bedeuten weniger Verschwendung von Wasser, Boden und Energie – und mehr Klimaschutz.