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Der Friedhof Gerliswil wird derzeit umfassend saniert. Bild unten: Sanierte Erdreihengräber und Stützmauer. (Bilder: Gemeinde Emmen)

Friedhofssanierung läuft nach Plan

Die erste Etappe der Sanierung des Friedhofs Gerliswil konnte planmässig abgeschlossen werden. Seit dem 1. November 2021 können Bestattungen auf dem neuen Grabfeld stattfinden.

«Die Sanierung ist grundsätzlich nach Plan verlaufen», erläutert Boris Stenz, Teamleiter Immobilien und Sportanlagen bei der Gemeinde Emmen. Das schlechte Wetter im Sommer habe dem Vorhaben nicht ganz in die Karten gespielt und so gibt es noch einige Detailarbeiten, welche nach Oktober ausgeführt werden. In der ersten von vier Etappen der Friedhofssanierung wurden um die 80 Erdreihengräber saniert, Stützmauern ersetzt und Treppen erneuert.

Zweite Etappe startet im Sommer 2022

Auf die komplett neu eingebaute Grabfeldmischung wird im Frühling 2022 nochmals Humus nachgetragen. Erst danach wird der Rasen angesät. Auf die Bestattungen und das Anlegen von Grabstätten hat dies jedoch keine Auswirkungen. Diese können normal erfolgen.

Die zweite Etappe ist bereits in Planung. Die Sanierung von weiteren Erdreihengräbern und das Anlegen von Themengräbern starten im Sommer 2022. (jci)

Luftaufnahme Betrachtungsgebiet mit Bebauungsplanperimeter. (Quelle: Google Earth)

Bebauungsplan Sonne: 2. öffentliche Auflage

Vom 7. Juni bis 6. Juli 2021 fand zum Bebauungsplan Sonne die öffentliche Auflage statt. Aufgrund von Einsprachen wird der Bebauungsplan in gewissen Punkten angepasst, was eine 2. öffentliche Auflage zur Folge hat.

Die 2. öffentliche Auflage des Bebauungsplans Sonne findet vom 15. November bis am 14. Dezember 2021 statt. Alle relevanten Dokumente und Informationen sind auf der Projektwebseite (siehe Button unten) einsehbar. Die Unterlagen liegen zudem beim Departement Planung und Hochbau (3. OG Verwaltungsgebäude) auf.

Gegen den Bebauungsplan Sonne kann während der Auflagefrist Einsprache erhoben werden. Einsprachen sind schriftlich zu erheben, haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten und sind beim Gemeinderat Emmen, Rüeggisingerstrasse 22, 6020 Emmenbrücke, einzureichen. (dwy)

Martin Buck, Projektleiter SNZ Ingenieure und Planer AG, informiert über Prozess und Ergebnis der ZMB Umfahrung Emmen Dorf. (Bild: lbr)

Keine Umfahrung für Emmen Dorf

Rund 70 Personen fanden am 20. Oktober 2021 den Weg in die Schlemmerei, um der Präsentation der Ergebnisse der Zwecksmässigkeitsbeurteilung (ZMB) der Umfahrung Emmen-Dorf zu folgen. Das Ergebnis ist eindeutig und trifft bei den Anwesenden auf Zustimmung: Die geprüften Betriebs- und Gestaltungskonzepte (BGK) schneiden deutlich besser ab, als die beiden Umfahrungsvarianten.

Die Ausgangslage für die ZMB bildet die untragbare Verkehrssituation entlang der Seetalstrasse und vor allem in Emmen Dorf: Gefährdung der schwachen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, Lärmbelästigung und Stau – darüber klagen die Anwohnerinnen und Anwohner schon lange. Mit der ZMB Umfahrung Emmen Dorf wurden während der letzten zwei Jahren die besten Varianten ausgearbeitet, um eine Optimierung der Verkehrslage im Gebiet der Seetalstrasse zu erzielen.

Drei Phasen

Dies geschah in drei Phasen, wie Projektleiter Martin Buck erläutert. In der ersten Phase wurden 28 verschiedene Varianten ausgearbeitet, die anschliessend in einer zweiten Phase auf ihre Machbarkeit hin geprüft wurden. In der dritten Phase wurden die besten vier Varianten anhand von 21 Indikatoren detailliert auf Nutzen und Kosten geprüft. Das Ergebnis aus fachlicher Sicht ist eindeutig ausgefallen: Die zwei verbliebenen Umfahrungsvarianten hätten eine deutlich grössere Auswirkung auf die Umwelt, sind schlechter für die Siedlungsentwicklung und würden fast doppelt so hohe Kosten verursachen.

Am besten schneidet die Variante «BGK lang» ab. Als Teil einer übergeordneten Verkehrsstrategie der gesamten Region will der Kanton Luzern mit der Variante «BGK lang» den gebietsfremden Durchgangsverkehr langfristig von Emmen Dorf fernhalten. Wie die Umgestaltung der Seetalstrasse konkret aussehen wird, wird in einem nächsten Schritt erarbeitet. Fest steht: Die Mobilitätszunahme soll zukünftig primär mit ÖV, Fuss- und Veloverkehr abgefangen werden.

Hauptsache keine Umfahrung

Die konkrete Umsetzung dauert noch ein paar Jahre. Gleichzeitig sind es gerade jene Fragen mit Blick auf die nachfolgende Planung, die vor allem unter direktbetroffenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Infoanlasses für Skepsis sorgen. «Wie genau wird die Verkehrsreduktion im Bestand bewerkstelligt?», wird etwa in die Runde gefragt. Einige befürchten eine Verbreiterung der Strasse oder einen zu starken Fokus auf die übergeordneten Verkehrsinteressen, anstatt diese primär auf jene der Anwohnerinnen und Anwohner zu richten.

Nichtsdestotrotz ist die Stimmung unter den rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern im Emmenfeld grossmehrheitlich positiv. In einem Punkt zeigen sich die Anwesenden nämlich einig: Hauptsache keine Umfahrungsstrasse. (lbr)

Die Schülerinnen und Schüler von Alexander Haas bei der Planung der bevorstehenden Eröffnung. (Bild: zvg)

Emmer Sozialprojekt mit Vorbild- und Lerneffekt

«Wer hat, bringt – wer braucht, holt.» So simpel das Konzept, so bestechend die Idee dahinter. Im «6020 Hilft»-Laden verteilen Emmer Sek-Schülerinnen und -Schüler gespendete Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleider an bedürftige Menschen – und sorgen so für eine Bereicherung auf beiden Seiten.

Initiiert hat das Projekt «6020 Hilft» die Abschlussklasse 3k des Schuljahres 2020/21 unter der Leitung von Sekundarlehrer Alexander Haas im «Erlen». In verschiedenen Unterrichtseinheiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Vorhaben auseinander und erlernten dabei fachliche wie auch soziale Kompetenzen. «Das Projekt hat sich mehr und mehr entwickelt, ist grösser geworden und zum Schluss auch ans Herz gewachsen», erzählt Lehrer Haas stolz. Da so viel Zeit und Herzblut in die Arbeit gesteckt wurde, sei eine Umsetzung die logische Folge gewesen.

Volles Vertrauen in die Menschen

Am 24. November 2021 ist es nun so weit: «6020 Hilft» wird konkret. In zwei Containern auf NF49 am Seetalplatz nimmt das «Gratis-Geschäft» den Betrieb auf. Grundgedanke des Projekts ist die hürdenlose Verteilung von gespendeten Gütern an Bedürftige. Heisst: keine Bons, keine Anmeldung, keine Ausweiskontrollen. «6020 Hilft» setzt voll auf das Vertrauen der Menschen. «In ein paar Monaten werden wir sehen, wie erfolgreich wir unterwegs sind», bekundet Alexander Haas und ergänzt: «Wenn nur ein Mensch durch uns einen besseren Tag erlebt, haben wir unser Ziel erreicht.» (jci)

Alle Schulhäuser auf einen Blick: Das Geoportal Emmen liefert mit wenigen Klicks die Geodaten zu gewünschten Infos. (Bild: Gemeinde Emmen)

Neue Gemeindeeinblicke: Geoportal Emmen

Wo befindet sich welches Schulhaus? Wie steht es um die Gebietsaufteilung der Quartiervereine? Wo finde ich die nächsten Parkplätze und Sitzbänke? Und welche Gastrobetriebe gibt es eigentlich in Emmen? Schnelle und übersichtliche Antworten auf diese und weitere Fragen liefert neu das öffentlich zugängliche Geoportal Emmen.

Das Geoportal Emmen ermöglicht den Zugriff auf digitale geografische Informationen (Geodaten) und auf geografische Dienste via Webbrowser. Mit wenigen Klicks lassen sich etwa Kunstbauten, Sportanlagen, Abfalleimer, Tempo-30-Zonen oder sämtliche Gastronomiebetriebe in der Gemeinde einblenden. Ein Geoportal stellt somit ein Online-Geoinformationssystem (GIS) dar. Die Webkarten des Geoportals Emmen erlauben einen schnellen Zugriff auf digitale Geodaten der Gemeinde Emmen und liefern interessante und anschauliche Informationen zu verschiedensten Themen. Die Karten werden auch als Kartendienst (WMS) angeboten.

Anregungen?

Das Geoportal Emmen ist auf der Gemeindewebseite implementiert und kann untenstehendem Button aufgerufen werden. Das Angebot an Geoinformationen wird laufend aktualisiert und weiterentwickelt. Die GIS-Fachstelle der Gemeinde Emmen nimmt Ideen und Anregungen gerne per E-Mail entgegen. (pbu)

Wer Foodwaste vermeidet, schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. (Bild: zvg)

Beim Lesen ökologisch unschlagbar: Die Bibliothek

Gehören Sie wie ich zu den Nostalgikerinnen, die beim Lesen am liebsten ein «richtiges» Buch in der Hand halten?

Die schlechte Nachricht: Für die Produktion von Büchern braucht es Bäume, Wasser und Chemikalien. Leider stammt bis heute der grosse Anteil Papier für die Produktion nicht aus Recycling-Material. Die gute Nachricht: Wenn Sie zu den Vielleserinnen und Viellesern gehören, gibt es sinnvolle Alternativen:

Umweltmässig unschlagbar: Bücher ausleihen in der Bibliothek. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern spart Platz und Geld.

Eine gute Alternative: gebrauchte Bücher kaufen, im Buchantiquariat, auf dem Flohmarkt oder online.

Weitere Tipps: gelesene Bücher verschenken, eine Tauschbörse veranstalten oder in einen öffentlichen Bücherschrank bringen.

Auch für einen E-Reader gibt es gute Gründe: weniger schleppen, in der Dunkelheit lesen und eben – kein Verbrauch von Papier. Aber kann man damit ökologisch wirklich punkten? Für die Herstellung von E-Book-Readern werden seltene und edle Metalle verwendet, für die Herstellung und den Betrieb wird Energie verbraucht. Für die Ökobilanz ist deshalb die Lebensdauer wichtig: Wenn der Reader mindestens drei Jahre in Betrieb ist und pro Jahr mehr als zehn Bücher gelesen werden, ist die Bilanz besser als beim gedruckten Buch, das neu gekauft wird. Anders gesagt: Je mehr Sie lesen, desto ökologischer ist der E-Reader.

Fazit: Wie man es dreht und wendet, die Bibliothek ist ökologisch die Nr. 1. (bir)

Seit 20 Jahren verlässliche Lieferantin von Infos und Geschichten über und von Emmen: die Gemeindezeitschrift Emmenmail. (Bild: pbu)

Umfrage zu Inhalt und Form der Emmenmail

20 Jahre Emmenmail – das heisst 20 Jahre News, Hintergrundgeschichten und Wissenswertes aus und für Emmen. Vieles ist erzählt worden, vieles mehr wird folgen. Nur, welche Richtung soll dabei eingeschlagen werden?

Schlüpfen Sie in die Rolle des Tour Guides und bestimmen Sie mit, wohin die Reise der Emmenmail gehen soll. Was gefällt Ihnen am Heft? Wie stehen Sie zur Online-Ausgabe? Was interessiert Sie überhaupt nicht? Wovon gibts zu viel? Welche Inhalte vermissen Sie? Was würden Sie anders machen?

Ihre Meinung interessiert uns. Jetzt gleich an der Online-Umfrage teilnehmen und einen 30-Franken-Gutschein für den Adventure Room gewinnen. Die Umfrage läuft bis Ende November 2021. Danke und viel Glück! (pbu)