Highlight Sommerlager

Einzigartig – Pfadi Emmenbrücke


Die Pfadi Emmenbrücke ermöglicht Kindern und Jugendlichen einmalige Erlebnisse in der Gruppe und unvergessliche Lagertage in der Natur. Bei abenteuerlichen Aktivitäten knüpfen Pfadis Freundschaften fürs Leben und lernen früh, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. In der Pfadi sind alle willkommen – unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion.

Autor: Saichun Krongrava

Ausgelassene Stimmung bei Gross und Klein im Sommerlager 2020. (Bilder: Pfadi Emmenbrücke)

Zu Hause ist die Pfadi Emmenbrücke im Pfadiheim Sonnenstrahl an der Sonnhaldenstrasse 3. Unter dem Jahr finden hier jeweils am Samstagnachmittag die meisten Aktivitäten statt. Geleitet wird die Pfadi von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche meist schon seit ihrer Primarschulzeit in der Pfadi sind. Nach dem Prinzip des Vorbildes lernten auch sie von den Älteren Traditionen und Werte, welche sie nun an ihre jüngeren Pfadis an jeder Aktivität weitergeben.

Die Pfadi Emmenbrücke setzt sich für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung ein, die niemanden aussen vor lassen soll. Ob sportliche Aktivitäten, eine abenteuerliche Übernachtung im Spatz-Zelt oder das kreative Ausleben am Theaternachmittag – in der Pfadi werden unvergessliche Momente für alle Kinder geschaffen.

Organisation

Die Pfadi Emmenbrücke besteht aus drei Stufen: der Wolfsstufe, der Pfadistufe und der 3. Stufe. Zusammen mit dem Leitungsteam bilden sie die Pfadi.

Wolfsstufe: Bei der Wolfsstufe kann man teilnehmen, wenn man zwischen 5 und 10 Jahre alt ist. Die «Wölfli» und «Biendli», sind die jüngsten Teilnehmer der Pfadi Emmenbrücke und begleiten die Pfader jeweils eine Woche ins Sommerlager. Zu den Aktivitäten der Wolfsstufe gehören zum Beispiel Schlangenbrot bräteln, Gipsmasken basteln oder in der Natur auf Spurensuche gehen. Auch einen Besuch auf dem Eisfeld oder im Zoo lassen sich die «Wölfli» und «Biendli» nicht entgehen.

Pfadistufe: Zu den etwas älteren Pfader/innen gehört man, wenn man zwischen 10 und 16 Jahre alt ist. Von spannenden Streifzügen durch die Stadt über Outdoor-Aktivitäten in der Natur, abenteuerliche Erlebnisse bei Nacht bis hin zu Spielnachmittagen und Kinoabenden gibt es hier alles.

3. Stufe: Die 3. Stufe, auch Piostufe genannt, richtet sich an die 15- bis 17-Jährigen der Pfadistufe. Diese unternehmen gemeinsam, mit oder auch mal ohne Leiter, pro Quartal eine eigene Aktivität. Dadurch haben sie einerseits die Möglichkeit, ab und zu etwas mit Gleichaltrigen zu unternehmen, und anderseits können sie erste Leitererfahrungen sammeln. Somit wird beispielsweise das dreitägige Pfingstlager der Pfadistufe von den Pios geplant. Für Pios gibt es zudem grossartige, vom Kantonalverband organisierte Lager, bei welchen man Pfadis aus dem ganzen Kanton kennenlernen kann.

«Wie in jedem Jahr geht die Pfadi Emmenbrücke mit einem Motto ins SoLa. Das diesjährige lautet: Räuberbande.»

Sommerlager

Der Höhepunkt im Pfadijahr ist das Sommerlager, welches jeweils in den ersten beiden Schulferienwochen stattfindet. Im SoLa verbringen die Kinder und Jugendlichen der Pfadi Emmenbrücke zwei Wochen in freier Natur. Nebst Spatzen (Schlafzelten) werden selbst gebaute Küchen errichtet, in welchen die Kinder und Jugendlichen auf dem Feuer selbst kochen. Etwas Dreck und eventuell etwas wenig Schlaf gehören dazu. Spiel und Spass kommen natürlich auch nicht zu kurz. Dafür sorgt etwa der legendäre Casinoabend oder der Besuch der lokalen Badi.

Wie in jedem Jahr geht die Pfadi Emmenbrücke mit einem Motto ins SoLa. Das diesjährige lautet: Räuberbande. Unter dem Vorwand, eine Kombucha-Fabrik zu eröffnen, treffen sich die Mitglieder der «Sneaky Blenders», so heisst die Bande, an einem geheimen Ort im Kanton Bern. Welch abenteuerliche Machenschaften die Bande vorhat, wissen nur die Eingeweihten.

Der Pfadiname

In jedem Sommerlager gibt es Täuflinge. Dies sind neu beigetretene Kinder, die das erste Mal im Sommerlager dabei sind. Nach einer kleinen Mutprobe erhält jedes Wölfli und jeder Pfader seinen persönlichen Pfadinamen. Dieser kann ein Tier, eine historische Person, eine erfundene Figur aus einem Film und vieles mehr sein. Die Bezeichnungen sind einzigartig und bringen positive Eigenschaften oder be­sondere Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck. Die Teilnehmenden tragen den erhaltenen Pfadinamen meistens während ihrer gesamten Zeit bei der Pfadi und werden durch diesen auch ein Stück weit geprägt. Deswegen ist auch bei der Auswahl des passenden Namens bei den Leitenden viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Anschliessend kann es vorkommen, dass man den richtigen Namen von «Tarantula» gar nicht kennt, da dieser stets mit seinem Pfadinamen angesprochen wird.

Kontakt

Abteilungsleiter Saichun Krongrava

Alpstrasse 7, 6020 Emmenbrücke

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