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Wie steht es um Emmens Sport­ und Freizeitinfrastruktur und wohin soll sich diese entwickeln? Ihre Meinung ist gefragt. (Bild: Gemeinde Emmen)

Sportliches Emmen – quo vadis?

Ein attraktives und zeitgemässes Angebot an Sportanlagen und Bewegungsräumen ist eine der wichtigsten Möglichkeiten einer Gemeinde, um das Sport- und Bewegungsverhalten der Bevölkerung positiv zu beeinflussen und sich als sportfreundliche Gemeinde zu positionieren. Im Hinblick auf das sportliche Angebot in Emmen ist nun Ihre Meinung gefragt.

Die Gemeinde Emmen möchte sportlich in die Zukunft und hat die Firma Landis AG beauftragt, neben der Schulraumplanung auch die Sport­ und Freizeitinfrastruktur in der Gemeinde zu analysieren. Eine umfas­sende und kompetente Analyse soll neben der bereits durchgeführten Inventarisie­rung und vertieften Zustandsanalyse der über 100 Objekte eine wichtige Grundlage sein, um Sicherung und Erweiterung der Sportstätteninfrastruktur, deren Nutzungs­qualität und nutzerfreundliche Gestaltung aufzuzeigen.

Durch diese gezielten Massnahmen soll eine breite Bewegungskultur, ein «Spirit of Sport» entstehen. Dieser «Spirit of Sport» kann sich nur entwickeln, wenn für die verschiedenen Interessen von Sport und Bewegung in ausreichendem Umfang und in guter Qualität Raum und Infrastruktur zur Verfügung stehen.

Was ist Ihre Meinung?

Die gesamte Emmer Bevölkerung soll in diesen Prozess miteinbezogen werden. Für die Analyse der Bedürfnisse und Erwartun­gen wird deshalb eine Onlinebefragung durchgeführt. Damit der Sport sowohl für die Vereine als auch für die breite Bevölke­rung auf einem soliden Wissens-­ und Be­darfsfundament weiterentwickelt werden kann und um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, sind eine rege Beteiligung und eine offene Meinungsäusserung unabding­bar.

Nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie bei der Onlineumfrage bis zum 31. Juli 2021 mit. (itr/pbu)

Prädestiniert für cineastische Genüsse: Die Liegewiese im «Mooshüsli» ist bereit für das erste Openair Kino z’Ämme. (Bild: jst)

Popcorn statt Sonnencreme: Openair Kino in der Badi Mooshüsli

Das Freibad Mooshüsli wird um eine Attraktion reicher: Die Zukunftsgestaltung Emmen organisiert im Sommer 2021 erstmals ein Openair Kino z’Ämme auf der Badiwiese.

Vom 25. bis 28. August 2021 legt sich eine gemütliche Kinoatmosphäre über die Liegewiese des Freibads Mooshüsli. Ob auf einem Campingstuhl, einer Luftmatratze, dem Badetuch oder einfach auf der Wiese – Zuschauerinnen und Zuschauer können ihre eigens präferierten Sitzgelegenheiten mitnehmen und es sich auf der Wiese gemütlich machen. In dieser einzigartigen Filmkulisse heisst es um 20.30 Uhr: «Film ab!» Nach dem Eindunkeln wird bald der funkelnde Sternenhimmel sichtbar und macht den Kinogenuss nochmals einzigartiger.

Singend und tanzend zurück in die Zukunft

An der Erstdurchführung des Openair Kinos z’Ämme werden an vier Abenden vier Filme gezeigt, die für jeden Geschmack etwas bieten. Den Auftakt macht die schweizerische Erfolgsproduktion «Die göttliche Ordnung» aus dem Jahr 2017. Mit «Mamma Mia!» bringt das «Mooshüsli» tags darauf Musical-Feeling direkt auf die Badiwiese und setzt auf eine der erfolgreichsten Filmproduktionen der letzten Jahre. Es folgt die Action-Filmkomödie «The Gentlemen» des Regisseurs Guy Ritchie aus dem Jahr 2019. Und schliesslich flimmern mit der längst zum Klassiker erkorenen Science-Fiction-Filmkomödie «Back to the Future 1» Szenen einer Zukunft über die Leinwand, die zwischenzeitlich bereits wieder Vergangenheit sind.

Für das kulinarische Wohl

Ein Getränk, Popcorn oder eine Glace in der Hand dürfen für ein waschechtes Kinoerlebnis nicht fehlen. Daher hat die Mooshüsli-Bar ab Öffnung des Kinogeländes um 19.30 Uhr bis eine Stunde nach Filmende geöffnet – am Freitag und Samstag noch etwas länger. (sst/pbu)

Wir verlosen Exemplare von Robert Meiers Kinder- büchern. (Bild: jst)

Kinderbücher von Robert Meier zu verlosen

Ein junger Fasan mit Flugangst und ein Mädchen auf einer abenteuerlichen Reise: Die Kinderbücher des Emmer Autors und Grafikers Robert Meier bestechen durch die unbändige Fantasie ihres Erschaffers. Wer sich selber davon überzeugen möchte, nimmt jetzt an der Buchverlosung teil.

Robert Meier, Grafiker und Kinderbuchautor, wurde jüngst zum Kopf des Monats der Gemeinde Emmen ernannt (vgl. Emmenmail-Ausgabe März/April 2021) für seine besonderen Leistungen als Schriftsteller: Er hat zwei Kinderbücher geschrieben, welche nun (neu) veröffentlicht werden. Mit Hilfe eines Crowdfundings wurde die Realisierung dieses Projektes möglich.

Robert Meiers erstes Kinderbuch mit dem Titel «Randa’s Erdbeermeer» erzählt von einem kleinen Mädchen, das eine wunderschöne Reise durch Nordafrika erlebt. Die Geschichte entstand, nachdem Meiers Frau verstorben war: «Ich wollte damals für meine noch kleinen Töchter etwas Persönliches schaffen, als Erinnerung», sagt der Autor.

Hommage an den Orient

Durch seine Begeisterung für den Orient entstand sein zweites Kinderbuch «Die goldene Feder». Die Geschichte handelt von einem jungen Fasan, der sich ohne eine goldene Feder nicht getraut zu fliegen. Deshalb macht er sich auf die Reise nach Isfahan, um diese Feder zu suchen. Es ist eine Geschichte zum Vorlesen, zum Ausmalen oder einfach nur zum Anschauen.

Die Gemeinde Emmen hat einige Exemplare erhalten, welche mit etwas Glück schon bald Ihnen gehören können. Verlost werden viermal ein Doppelpack mit je einem Exemplar der beiden Bücher und viermal ein Exemplar des Buches «Die goldene Feder». Die Teilnahme am Wettbewerb steht allen Personen offen. (jst)

Bücherverlosung

Die Verlosung der Kinderbücher von Robert Meier läuft bis am 31. Juli 2021. Später eintreffende Eingaben werden nicht berücksichtigt. Zum Mitmachen schreiben Sie eine E-Mail an kommunikation@emmen.ch mit dem Betreff «Buchverlosung Robert Meier». Geben Sie in der Mail unbedingt Ihre Postanschrift an (Vorname, Name, Adresse, PLZ/Ort). Das Los entscheidet. Viel Glück!

Übergabe des «Dank Dir!» Preises bei der Kirche Bruder Klaus. (Bild: Katholische Kirche im Kanton Luzern)

Jubla Riffig erhält den Freiwilligenpreis «Dank Dir!»

Die Jubla Riffig und die Minis Bruder Klaus in Emmenbrücke sind nicht nur Treffpunkt für rund 200 Mädchen und Buben, sie bereichern auch den Pfarreialltag. Dafür wurden sie als Überraschung am Pfingstmontag mit dem 8. «Dank Dir!»-Preis der katholischen Kirche im Kanton Luzern ausgezeichnet.

Die Jubla Riffig ist eine von 76 Jungwacht- und Blauringscharen im Kanton Luzern. In der Pfarrei Bruder Klaus gehören auch die Ministrantinnen und Ministranten dazu. Die drei Gruppen zählen zusammen rund 200 Mädchen und Buben, dazu kommen gegen 50 Jugendliche als Leiterinnen und Leiter. Dass die Jubla Riffig nun den «Dank Dir!»-Preis 2021 erhält, «symbolisiert die Kraft der Jugend in der Kirche», schreibt die Jury über ihre Wahl.

Freiwilligenarbeit verdient Anerkennung

Die katholische Kirche im Kanton Luzern und der Seelsorgerat zeichnen seit 2014 jeweils um Pfingsten Freiwillige mit dem «Dank Dir!»-Preis aus, weil Freiwilligenarbeit nicht selbstverständlich ist. «Und gerade jetzt in der Corona-Zeit extrem wichtig, weil sie vielen Menschen ein Stück Normalität in den Alltag bringt», sagte Franzisca Ebener, Präsidentin des kantonalen Seelsorgerats und eines der sieben Jurymitglieder.

Der Preis besteht aus einem Geldbetrag für einen gemeinschaftlichen Anlass sowie drei «Dank Dir!»-Fahnen, die während eines Jahres in der Pfarrei auf die Auszeichnung hinweisen. Gestiftet wird der Preis vom katholischen Seelsorgerat des Kantons Luzern und der katholischen Kirche im Kanton Luzern.

Wer den «Dank Dir!»-Preis erhält, wird jeweils damit überrascht. Dieses Jahr geschah dies im Rahmen des Pfingstgottesdienstes, an dem die Jubla Riffig am Rand ihrer gleichzeitig laufenden 72-Stunden-Aktion teilnahm. «Die Auszeichnung hat uns echt überrumpelt», freute sich etwa Rahel Wüst, Co-Scharleiterin der «Minis» mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Alle seien stolz, meinte Jungwacht-Co-Scharleiter Gian Kaufmann. «Der Preis ist eine Bestätigung dafür, dass wir vieles richtig machen.» (jst)

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Erlenstrasse im Abschnitt Sprengi bis Erlenmatte wird von heute 50 auf neu 30 km/h herabgesetzt. (Bild: zvg)

Neue Tempo-30-Zone auf der Erlenstrasse

Auf der Erlenstrasse darf zwischen Sprengi und Erlenmatte demnächst nur noch mit maximal 30 Stundenkilometern gefahren werden. Zwischen der Erlenmatte und Wolfisbüel gilt weiterhin generell Tempo 50.

Die Erlenstrasse ist eine siedlungsorien­tierte Gemeindestrasse. Die hohe Verkehrs­belastung im Abschnitt zwischen Sprengi und Haldenstrasse führt bei verschiedenen Grundstücken zu Lärmimmissionen über dem gesetzlichen Grenzwert. Die Gemeinde als Eigentümerin der Anlage ist in der Pflicht, verhältnismässige Lärmsanie­rungsmassnahmen umzusetzen. Zusätzlich kann mit der Temporeduktion die Verkehrs­sicherheit erhöht werden.

Der Kanton Luzern, Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif), hat diese Mass­nahme auf Gesuch des Gemeinderats be­willigt und verfügt. Auf die Publikation im Luzerner Kantonsblatt vom 10. April 2021 ist keine Beschwerde eingegangen. Die Umsetzung ist bis Ende Juli 2021 geplant. Sobald die Signalisation erfolgt ist, gilt das neue Geschwindigkeitsregime. Im Gegensatz zu den angrenzenden Quartieren wer­den weder Fussgänger-­ noch Radstreifen entfernt. Auch bleiben die einmündenden Seitenstrassen nicht vortrittsberechtigt. Die Erfolgskontrollen werden zeigen, ob sich ergänzende Massnahmen für die Ein­haltung der signalisierten Geschwindigkeit aufdrängen. (uch/pbu)

Schicht um Schicht wird der neue Pumppark in Emmen zum Leben erweckt. (Bilder: zvg)

Rock ’n’ Roll auf dem Pumptrack

Mit der Eröffnung des Pumpparks stehen allen rad- und rollsportbegeisterten Emmerinnen und Emmern aufregende Sommermonate bevor. Gerade jetzt sind sichere Bewegungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten draussen wichtig. Das will der Pumppark beim Themenspielplatz in Emmen bieten – wenn auch mit etwas Verspätung.

Bereits letzten Herbst sollte der Pumppark eröffnet werden, doch im Dauerregen verwandelte sich die trockene und form­bare Erde kurzerhand in Schlamm: «Die Grundform des Pumptracks wird Schicht um Schicht aus der Erde geformt», er­klärt Martin Weber, Präsident und Initiator des Vereins Pumppark, «deshalb darf der Boden nicht zu nass sein.»

Nach einem regnerischen Frühjahr 2021 wurden die Bauarbeiten Ende Mai wieder aufgenommen und im Juli soll das langersehnte Freizeitangebot endlich genutzt werden können. «Wir schätzen die Ge­duld und das Vertrauen aller, die uns unterstützt haben, sehr», meint Weber. Die Vorfreude der Kinder und Familien hätten ihn und Vizepräsident Rene Winiger stets angetrieben: «Wir sind stolz, mit dem Pumppark ein so bedeutsames Projekt zu realisieren.» (lbr)

Wissen, wie ökologische Aufwertung geht: die Lernenden Betriebsfachmänner der Gemeinde Emmen. (Bild: zvg)

So schön ist Biodiversität

Eine Weinrebe rankt sich um den erhitzten Beton, Dahlien und Klematis recken ihre farbigen Köpfe Richtung Sonne und zahlreiche Bienen und Wespen bestäuben eifrig die neue Wildblumenwiese. Wenn der zähe Alltag zu eintönig wird und die Routine nach Abwechslung schreit, kommt den Lernenden Betriebsfachmännern der Gemeinde Emmen ein kleines Gartenprojekt ganz gelegen – das Ergebnis lässt sich bei den Schulhäusern Hübeli und Gersag bestaunen.

Im Rahmen der Intensivtage, die von den Berufsbildnern Betriebsfachlehre der Ge­meinde Emmen jährlich mit allen Lernenden durchgeführt werden, erfreute sich der Kindergarten Hübeli im Frühling einer Aufwertung: Bodenplatten wurden ver­legt, ein Hochbeet kreiert und sogar ein kleiner Naschgarten angelegt. Dabei stand nicht nur die Ästhetik im Fokus, auch die Biodiversität sollte gefördert werden. Gleichzeitig konnten die Lernenden das neuerworbene Wissen aus den Theorieblöcken direkt in die Praxis umsetzen.

Willkommene Prüfungsvorbereitung

Berufsbildner Michael Busch findet es wichtig, dass die Lernenden von Zeit zu Zeit eigenständig solche Projekte in An­griff nehmen: «Einerseits ist dies Teil unse­rer Ausbildung. Andererseits ist es schön, in diesen trostlosen Zeiten mit Pflanzen für etwas Freude zu sorgen.» Für David Feierabend, Lernender Betriebsfachmann im dritten Lehrjahr, dienen die Intensivtage zudem als Vorbereitung auf die bevorste­henden Abschlussprüfungen.

Über die Intensivtage hinaus durfte Feier­abend sein gärtnerisches Talent in einem Abschlussprojekt beim Schulhaus Gersag unter Beweis stellen. So ziert neu eine sternförmige Blumenbepflanzung, die mit Sonnenblumen, Dahlien, Klematis, Mais und Wildblumen in allen Farben des Re­genbogens erblüht, den Schulhausplatz. Obwohl das Projekt für David Feierabend keine allzu grosse Herausforderung darge­stellt habe, habe es viel Spass gemacht: «Es ist schön, etwas zu erschaffen, woran die Menschen Gefallen finden.» (lbr)

Der Neophytensack wird von der Kehrichtabfuhr mitgenommen. (Bild: zvg)

Ökotipp - Neophyten gratis entsorgen

Immer mehr und immer ausgefallenere Blumen­raritäten und Züchtungen aus aller Welt wachsen in unseren Gärten. Doch einige wenige Pflanzen haben auch ihre Schattenseiten, welche der ein­ heimischen Flora zunehmend Probleme bereiten.

Vereinzelt gefällt es diesen exotischen Pflanzen bei uns so gut, dass sie sich extrem stark ausbreiten und dabei unsere einheimischen Pflanzen verdrän­gen. Die weitere Verbreitung dieser problemati­schen Arten muss verhindert werden. Deshalb sind einige Problempflanzen verboten und dürfen nicht neu angepflanzt werden. Dazu gehören der Rie­senbärenklau, die Goldruten, der Essigbaum, das Drüsige Springkraut sowie die Asiatischen Stau­denknöteriche.

Zusätzlich sind Gartenbesitzende generell aufge­fordert, zu verhindern, dass sich Zierpflanzen aus dem eigenen Garten unkontrolliert in die Natur ausbreiten können. Besonders beim häufigen Kirschlorbeer, dem Seidigen Hornstrauch und dem Sommerflieder sowie bei den Asiatischen Geiss­blättern ist die Gefahr gross, dass sie absamen oder sich über Pflanzenteile wie Wurzel­ oder Sprossstü­cke weiterverbreiten. Deshalb empfehlen Kanton und Gemeinden diese Pflanzen nicht mehr neu anzupflanzen und wenn möglich aus dem Garten zu entfernen.

Der Neophytensack – ein Pilotprojekt

Frühzeitiges Handeln lohnt sich. Mit dem Neophy­tensack können die exotischen Problempflanzen neu gratis im Kehricht entsorgt werden. Bei der Neophytenbekämpfung fällt Pflanzenmaterial an, welches weder kompostiert noch liegen gelassen werden darf, da sonst die Gefahr der Verbreitung zu gross ist. Bei einigen Neophyten reicht nämlich ein kleines Stück der Wurzel, des Sprosses oder eine verdorrte Blüte mit versteckten Samen, damit eine neue Pflanze wächst. Aus diesem Grund müs­sen bei der Bekämpfung die ganzen Pflanzen im Kehricht entsorgt werden.

Ab sofort bei der Gemeinde erhältlich

Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner kön­nen die Neophytensäcke bei der Gemeinde gra­tis abholen, die Säcke mit Neophyten füllen und sie gratis mit dem Kehricht entsorgen. Die Säcke werden beim Sekretariat des Baudepartements im 3. OG des Verwaltungsgebäudes abgegeben. Pro Person stehen maximal drei Säcke à 60 Liter zur Verfügung. (ssc)

Aktuell noch im Gersag­-Park zu Hause, zieht die KESB Kreis Emmen per Ende August 2021 ins Verwaltungsgebäude an der Rüeggisingerstrasse 22. (Bild: jst)

Die KESB Kreis Emmen zieht um

Die Kindes­ und Erwachsenenschutzbe­hörde (KESB) Kreis Emmen, aktuell im Gersag­-Park beheimatet, zieht per Ende August 2021 in die leer stehenden Räum­lichkeiten im 7. OG des Verwaltungsge­bäudes Gersag ein.

Kurt Felder, Präsident der KESB, sieht diesem Umzug positiv ent­gegen: «Die Platzverhältnisse am aktuellen Standort reichen nicht mehr aus, da die Behörde in den acht Jahren seit ihrer Grün­dung am 1. Januar 2013 stetig gewachsen ist. Weiter wirkt sich der Umzug insofern positiv aus, als dadurch die Zusammen­arbeit mit den anderen Abteilungen der Gemeinde Emmen gestärkt wird.» Das Angebot der KESB wird derweil am neuen Standort in Umfang und Qualität gleich­ bleibend weitergeführt.

Die Büroräume im Gersag­-Park, welche mit dem Auszug der KESB frei werden, über­ nimmt die bereits im Gebäude situierte Berufsbeistandschaft Emmen per Ende September 2021. (jst)

Das Grundstück der ehemaligen Gemeindekanzlei an der Gerliswilstrasse soll neu überbaut werden. Ab Ende August 2021 liegt der zugehörige Bebauungsplan öffentlich auf. (Bild: Google Earth)

Bebauungsplan Alte Kanzlei: Öffentliche Auflage

Für die Arealentwicklung Alte Kanzlei fanden zum Bebauungsplan sowie zur Teilrevision des Zonenplans im Frühjahr 2021 die öffentliche Mitwirkung und die kantonale Vorprüfung statt. Auf der Grundlage der Rückmeldungen wurde der Bebauungsplan Alte Kanzlei weiter optimiert. Nun wird die Planung zur öffentlichen Auflage freigegeben.

Vom 23. August bis 21. September 2021 findet die öffentliche Auflage zum Bebau­ungsplan sowie zur notwendigen Teilrevi­sion des Zonenplans statt. Die Unterlagen können während der öffentlichen Auflage auf der Projekthomepage eingesehen werden. Zudem liegen die Unterlagen beim Departement Planung und Hochbau (3. OG des Verwaltungsgebäudes) auf.

Gegen den Bebauungsplan und die Teilre­vision des Zonenplans kann während der Auflagefrist Einsprache erhoben werden. Einsprachen sind schriftlich zu erheben, haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten und sind beim Gemeinderat Emmen, Rüeggisingerstrasse 22, 6020 Em­menbrücke, einzureichen.

Bei Fragen zu den Unterlagen wenden Sie sich an David Wyss, Raum­ und Sied­lungsplaner:

Telefon 041 268 04 19

Weiterentwicklung an geschichtsträchtiger Lage

Auf dem Grundstück Nr. 160 steht an repräsentativer Lage direkt an der Gerlis­wilstrasse das Gebäude des ehemaligen Gemeindehauses. Nach einem Brand ist es nicht mehr nutzbar und soll zeitnah zu­rückgebaut werden. An dieser Lage steht eine sehr hohe Qualität der neuen Baute im Vordergrund, zumal das bestehende Gebäude gemäss Bauinventar als erhaltenswert eingestuft ist.

Der vor diesem Hintergrund erarbeitete Be­bauungsplan sieht zwei einfache, ineinan­dergreifende und deutlich unterschiedlich hohe Baukörper vor. Der höhere, sieben­ geschossige Gebäudeteil entlang der Gerliswilstrasse sowie der von der Strasse abgewandte viergeschossige Gebäudeteil nehmen entsprechend ihrer Lage Rück­sicht auf die umliegenden Strukturen und Höhen der Gebäude. Für weitere Details zur Planung wird auf die Projekthomepage verwiesen. (lmu)

Das Quartier Emmenbaum weist grossen Erneuerungsbedarf auf und eignet sich aufgrund seiner zentralen Lage am Bahnhof Emmenbrücke für eine innere Verdichtung. (Modellbild: Planergemeinschaft Mirlo Urbano / Brühlmann Loetscher, Zürich)

Bebauungsplan Emmenbaum Nord: Öffentliche Mitwirkung

Vom 23. August bis 6. Oktober 2021 findet die öffentliche Mitwirkung zum Bebauungsplan Emmenbaum Nord sowie zur dafür notwendigen Teilrevision des Zonenplans statt. Zu diesem Anlass findet am 24. August 2021 eine Informationsveranstaltung statt. Zudem werden ab dem 23. August 2021 eine Projektwebseite sowie eine E-Mitwirkung aufgeschaltet.

Mit dem Start der öffentlichen Mitwir­kung kann ein weiterer wichtiger Schritt in Angriff genommen werden. Damit sollen noch vor der öffentlichen Auflage gewisse Optimierungen an der Planung vorgenom­men werden können.

Zum Beginn der Mitwirkung sieht die Ge­meinde am 24. August 2021 um 18.30 Uhr eine Online­Informationsveranstaltung vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger melden sich für diese Veranstaltung per Mail unter david.wyss@emmen.ch an. Die Zugangsdaten werden anschliessend mit­geteilt. Sollte die pandemische Lage eine physische Veranstaltung zulassen, würden Sie entsprechend direkt informiert.

Ihre Stellungnahme verfassen Sie anschlies­send vorzugsweise online. Auf der Projekt­homepage finden Sie auch alle Unterlagen zum Bebauungsplan und zur Teilrevision des Zonenplans. Sollten Sie den analogen Weg bevorzugen, liegen vom 23. August bis 6. Oktober 2021 sämtliche Unterlagen beim Sekretariat des Departements Pla­nung und Hochbau im 3. OG des Verwaltungsgebäudes auf.

Ihre Stellungnahme kann alternativ zur E­-Mitwirkung an das Departement Planung und Hochbau, Rüeggisingerstrasse 22, 6021 Emmenbrücke, zugestellt werden. Ihre Anregungen und Kritikpunkte werden durch den Gemeinderat diskutiert, beantwortet und gegebenenfalls in die Planung eingearbeitet. Bei Fragen zu den Unter­lagen wenden Sie sich an David Wyss, Raum­ und Siedlungsplaner:

Telefon 041 268 04 19

Nachhaltige Entwicklung an zentraler Lage

Auf Grundlage eines Richtprojekts wurde unter der Leitung der Gemeinde Emmen von spezialisierten Fachbüros der Bebauungsplan Emmenbaum Nord erarbeitet. Das dabei zum Richtprojekt weiterverarbei­tete Konzept sieht sechs knapp 30 Meter hohe, präzise in das Areal eingefügte Baukörper vor, welche in ihrer Mitte eine gassenartige Struktur aufweisen. Dadurch werden öffentliche Fusswegverbindungen zwischen dem Bahnhof Emmenbrücke und der Viscosistadt sichergestellt und gleich­zeitig ein gemeinschaftlicher Hofraum ermöglicht. Gesamthaft sollen rund 120 Wohnungen entstehen und der Strassen­raum durch publikumsorientierte Nutzun­gen belebt werden. (lmu)

Kamberkrebs – kommt massenhaft u.a. im Lauerzer-, Zuger- und Vierwaldstättersee vor (Bild: Umwelt Zentralschweiz)

Aquatische Neobiota: Vorsicht vor blinden Passagieren

Eingeschleppte Tiere und Pflanzen – sogenannte Neobiota – können das Leben in Gewässern schädigen. Deshalb ist es wichtig, dass man beim Wassersport und beim Fischen einige Verhaltensregeln beachtet.

Als Neobiota werden Tiere und Pflanzen bezeichnet, die ursprünglich nicht bei uns heimisch sind. Man spricht von invasiven Neobiota, wenn sie stark ausgebreitet sind und zum Problem werden. Solche invasiven Neobiota kommen auch in den Schweizer Gewässern vor. Durch Boote, Wassersport- oder Fischereimaterial werden die vom Auge kaum sichtbaren Lebewesen oft unbemerkt von einem Gewässer ins nächste verschleppt. Einige der aquatischen Neobiota können mehrere Stunden bis Tage ausserhalb des Wassers überleben.

Warum sind aquatische Neobiota problematisch?

Gewässer sind komplexe Ökosysteme. Durch eine grosse Verbreitung der invasiven Neobiota wird das ökologische Gleichgewicht gestört und es können einheimische Arten verdrängt werden oder Schäden an Infrastrukturanlagen entstehen.

Das bestehende Hauptproblem ist, dass es kaum möglich ist, diese Tiere und Pflanzen nach ihrer Ansiedlung wieder loszuwerden. Die langfristigen Folgen sind momentan nicht absehbar. Deshalb ist es wichtig, die Ansiedlung dieser Tiere und Pflanzen möglichst zu verhindern.

Verhaltensregeln für Wassersport- und Fischereibegeisterte

Bevor Sie das Gewässer wechseln, beachten Sie folgende Regeln:

  • Kontrollieren Sie Bootsrumpf, -anhänger, Motor, Taue, Anker, Wassersport- und Fischereigeräte auf Rückstände von Pflanzen und Tieren.
  • Reinigen Sie sämtliches Material gründlich mit Wasser (wenn möglich heisses Wasser). Lassen Sie Bilgen- und Restwasser vollständig ab.
  • Trocknen Sie die Ausrüstung vor der Nutzung auf einem anderen Gewässer vollständig. (PD/jst)